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Schädlinge im Gemüsegarten im Frühsommer

Erdfloh-Schaden an Radieschen

Im Frühsommer vermehren sich Schädlinge sehr rasch. Nicht immer sind die Nützlinge – die Gegenspieler der Schadinsekten – schnell genug, um die Populationen klein zu halten. Um Schäden an deinen Gemüsekulturen zu vermeiden, findest du nachfolgend einige Hinweise.

Erdflöhe

Erdflöhe, 3 mm kleine, schwarze oder gelbgestreifte Blattkäfer, machen sich besonders gerne über Kohlblätter her und sind eindeutig durch ihren Lochfraß zu erkennen. Da die Eiablage im Boden stattfindet, hilft auch das Abdecken mit einem Netz nur bedingt. Die beste Maßnahme gegen die Erdflöhe ist regelmäßiges Hacken, Gießen und Mulchen und somit das Stören der kleinen Käfer. Ältere Pflanzen werden weniger von Erdflöhen geschädigt, da hauptsächlich bodennahe Blätter befallen werden.

Mehr lesen: Erdflöhe erfolgreich bekämpfen

Blattläuse

Ein Befall mit Blattläusen kann die Kräuselung an den Blättern verschiedener Kulturen z.B. Spinat, Mangold) verursachen. Gegenarbeiten kannst du vor allem, indem du die Blätter regelmäßig abspülst. Auch eine Stärkung der Pflanzen, z.B. mit Brennnesselsud oder verdünntem Neemöl kann helfen, beides ist im Rahmen der Biorichtlinien zugelassen.

Mehr lesen: Blattläuse erfolgreich bekämpfen

Weiße Fliege

Die Weiße Fliege, eine Kohlmottenschildlaus, tritt ab Juni bei warmer Witterung häufig in Kohlkulturen auf. Unserer Erfahrung nach hält sich der Schaden in Grenzen, besonders weil die Kohlrabis in der nächsten Zeit geerntet werden können und die dicken Kohlköpfe nur an den äußeren Blättern durch die Weiße Fliege betroffen sind. Der Kopf und somit deine Ernte bleibt aber unbeschadet. Die kreisrunden, weißen Eigelege auf der  Blattunterseite kannst du dennoch abwischen und so das Schlüpfen der Larven verhindern.

Mehr lesen: Weiße Fliege erfolgreich bekämpfen

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